Eintagsküken sind Küken in der Geflügelzucht oder -produktion, die nicht älter als einen Tag sind.

Da Küken nicht sofort selbstständig Nahrung suchen müssen (aufgrund des nahrhaften Dottersacks), sind sie einige Zeit überlebensfähig, weshalb sie in dieser Zeit gehandelt, transportiert, separiert, untersucht o. getötet werden. Männliche Eintagsküken werden aufgrund mangelnder Rentabilität der Mast von auf Legeleistung gezüchtete Tiere separiert und getötet. In Deutschland werden jährlich 45 Millionen Eintagsküken geschreddert oder vergast; das sind über 126.000 täglich. In der Schweiz werden jedes Jahr rund 3 Millionen männliche Küken getötet. In der Europäischen Union waren es 2014 330 Millionen getötete Eintagsküken. Weltweit sind es jährlich etwa 2,5 Milliarden Küken. Das sind fast 7 Millionen Eintagsküken täglich.

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