Es war J. S. Foer´s Buch „Tiere essen“, dass mir bewusst machte,wie neben den 18 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen, die Menschen mit der Massentierhaltung und den einhergehenden Erregern und dem permanenten Vergabe von Antibiotika, die Menschen geradezu ideale Bedingungen schaffen, die „für die Entstehung des ultimativen Supererregers, eines Hypridvirus, das quasi für eine Wiederholung der Spanischen Grippe von 1918 sorgen könnte“

https://de.wikipedia.org/wiki/Tiere_essen

Damals formierte, sich neben meiner eigenen Ernährungsumstellung, der Wunsch mit meinen Möglichkeiten als Künstlerin, für ein verändertes Bewusstsein und Verantwortungsgefühl, zu werben. Wie ließe sich mit meinem künstlerischen Vermögen vor z.B. diesen überaus gefährlichen Zoonosen warnen ? Denn für mich war es erschreckend zu wissen, dass nahezu zwei Drittel aller bekannten Erreger, die beim Menschen eine Infektionskrankheit auslösen, vom Tier zum Menschen durch Bakterien, Parasiten, Pilze, Prionen, oder Viren weitergegeben werden. Die kreative Herausforderung dabei bestand vor allem darin, wie sich gerade dieser Übertragungsweg zum einen, ästhetisch anmutend und dennoch, für den Betrachter mit einem Blick erfassbar, gestalten ließe. Die Übertragung kann durch direkten Kontakt oder durch Lebensmittel, wie z.B. Milch, Eier und Fleisch erfolgen. Gerade jetzt zu Zeiten schnellen Bevölkerungswachstums, zunehmender Mobilität, industrieller Tierzucht-und haltung, sowie der Klimaveränderung, gewinnen diese Zoonosen immer mehr an Bedeutung. Dass dieser vermehrte Fleischkonsum und die neuen Erreger der letzten Jahre, die Zoonosen, mit den Infektionskrankheiten wie SARS, Ebola oder Corona in direkten Zusammenhang stehen, lässt sich,so nehme ich an, mit dieser 41cm großen Virusplastik, aus 34 naturalistischen Hähnchenkeulen zusammengesetzt, kreativ recht gut verdeutlichen.

http://www.zoonosen.net

Sich der Verantwortung bewusst zu werden über den Tellerrand hinaus zu schauen und sich mit dem fatalen Zusammenhang zwischen dieser Lebensmittelproduktion und dem Klimawandel, zu beschäftigen. Rund 80% der landwirtschaftlichen Nutzfläche werden zurzeit für die Tierproduktion genutzt. Nicht nur das dafür Wälder weichen müssen, welche wiederum nötig wären die Erderwärmung zu begrenzen (s. Bindung von Kohlendioxid, aus der Luft in Holz und Waldboden), sondern die massenhafte Nutztierhaltung dazu beiträgt noch mehr CO2 zu produzieren

https://www.regenwald.org/themen

Die Produktion von lediglich 1kg Fleisch verbraucht bis zu 16 kg pflanzliche Nahrung und ca. 15.000 Liter Wasser, für 1 Liter Milch werden ca 1000 Liter Wasser aufgebracht. Jede Minute wird die Fläche von etwa 7 Fußballfeldern des Regenwalds, zum Anbau von Futterpflanzen, planiert. 50% der Weltgetreideernte und bis zu 98 %der Weltsojaernte wird zum Mästen der Tiere verschwendet. Unmengen von Gülle und Exkremente überschwemmen das Erdreich, belasten Luft und das Trinkwasser,(s. allein in den USA 39.000 t pro Sekunde, mehr als die komplette menschliche Bevölkerung an Kot ausscheidet)

Viele Wohlstandskrankheiten wie Übergewicht, Herzinfarkt, Osteoporose, Arteriosklerose, Angina pectoris, Bluthochdruck,Schlaganfall, Diabetes mellitus Typ II , Gicht bis hin zum Darmkrebs könnten durch eine fleischlose Ernährung sogar deutlich reduziert werden.

https://www.provegan.info/de/basisinformationen/vegan/

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