“(…) In meiner eigenen Terminologie, die sich an Freuds klinische Beobachtungen anlehnt, hebe ich dieses Wertelement noch stärker hervor, indem ich über die Entwicklung von rezeptiver über ausbeutende, hamsternde und hortende zu produktiver Orientierung spreche. Aber welche Terminologie man auch anwendet, das Wesentliche ist, daß in der psychoanalytischen Auffassung Gier eine pathologische Erscheinung ist; sie tritt dann auf, wenn ein Mensch seine aktiven, produktiven Fähigkeiten nicht entwickelt hat. (…)” Erich Fromm

“Nichts genügt demjenigen, dem das, was genügt, zu wenig ist.” Epikur

“Ein Leben, das vor allem auf die Erfüllung persönlicher Bedürfnisse ausgerichtet ist, führt früher oder später zu bitterer Entäuschung.” Albert Einstein

“Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.” Mahatma Gandhi

„(…) Dieser Prozess des Ergreifens,(…) ein sehr dynamischer Prozess ist, der von Moment zu Moment (…) stattfindet. Das heißt dieses Ergreifen, dieses Identifizieren, dieses zu-meinem-Selbst-machen, dieses mein-machen dieser Dinge, ist das, was wir von Moment zu Moment tun.
Mit anderen Worten,…wir erleben nicht ein statisches Selbst, oder ein ewiges mein, …was immer so ist. Sondern unsere Definition vom Selbst, unser Erleben vom Selbst, unsere Wahrnehmung vom Selbst, unser Denken über unser Selbst,….über mein,..verändert sich von Moment zu Moment zu Moment. Wir definieren und re-definieren unser Erleben vom Selbst , ständig neu. (…) über die Dinge, die wir als mein erachten, über die wir eine gewisse Kontrolle ausüben
Ajahn Cattamalo, 2015

“Habgier im Alter ist eine Narrheit. Vergrößert man denn sein Reisepoviant, wenn man sich dem Ziel nähert?” Cicero

Diese feingliedrige, sehr detailierte Plastik, gefertigt aus einzelnen Ausgüssen aus Stuck, deren krallender Faltenstruktur an die Oberfläche eines Gehirns erinnert, befindet sich noch im Arbeitsprozess.

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